MACHT unfehlbar

Das Video zeigt ein Taufbecken mit Weihwasser gefüllt, in dem sich ein Kirchenfenster spiegelt.
Am Anfang ist die Wasserober!äche sehr ruhig und das Spiegelbild dementsprechend gut zu
sehen. Langsam jedoch bewegt sich die Wasserober!äche und wird zu einer Art Strudel, der das
Bild des Fensters durchwirbelt und sich zum Ende hin wieder beruhigt.


Die Musik ist von W.A. Mozart. Es ist das Credo Et incarnatus est, Andante, Arie für Sopran,
welches auch die Länge von 8,51 Minuten der Videosequenz, die immer wiederholt wird,
bestimmt. Nach Einsetzen der Sopranstimme wird die Arie leiser, rückt in den Hintergrund, und
eine Stimme spricht den offiziellen Text des Dogmas, das 1870 im 1. Vatikanischen Konzil unter
Papst Pius IX. selbst als (unfehlbarer) Glaubenssatz verkündet wurde. Nach diesem Text rückt
die Musik wieder in den Vordergrund. Das Videobild sollte mittels eines Beamers an die Wand
projiziert werden.


Ohne Zweifel ist dieser Glaubenssatz ein Machtinstrument, aber was muss man daraus
schliessen?
Unfehlbarkeit bedeutet Irrtumslosigkeit, Fehlerlosigkeit, Perfektion im Tun. Eine Person oder
Institution wäre dann unfehlbar, wenn sie frei von Fehleinschätzungen, irrtümlichen
Entscheidungen und fehlerhaften Handlungen wäre. Nach menschlichem Ermessen ist dies nicht
möglich.


Katechismus der Katholischen Kirche von 1992, Paragraph 889:
„Um die Kirche in der Reinheit des von den Aposteln überlieferten Glaubens zu erhalten, wollte
Christus, der ja die Wahrheit ist, seine Kirche an seiner eigenen Unfehlbarkeit teilhaben lassen.“

 

Warum hat sich Christus erst 1870 dazu entschlossen?
Gibt es seither keine Fehlentscheidungen?
Diese und viele Fragen mehr sollen durch meinen Beitrag angestossen werden.

 
  aset

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Mozart: Mass In C Minor, K 427, "Great"

Credo: Et incarnatus est
Kiri Te Kanawa, Anne Sofie Von Otter, etc.

Neville Marriner: Academy Of St. Martin In The Fields & Chorus